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Was sind ätherische Öle oder Essenzen?

Ätherische Öle sind rein pflanzliche, hochkonzentrierte Essenzen. Es sind keine so genannten gebundenen Öle wie z.B. das bekannte Sonnenblumen-, Mandelöl oder Olivenöl. Ätherische Öle werden in kleinen Drüsen gebildet, die sich an unterschiedlichen Teilen einer Pflanze befinden:

  • in den Wurzeln (z.B. Ingwer, Iris, Vetiver ...)
  • in der Rinde (z.B. Zimt ...)
  • im Holz (z.B. Zeder, Sandel ...)
  • im Harz (z.B. Benzoe, Myrrhe, Styrax ...)
  • an den Blättern (z.B. Eukalyptus, Melisse, Lemongras ...)
  • in den Blüten (z.B. Jasmin, Rose ...)
  • in den Schalen (z.B. Orange, Grapefruit, Zitrone ...)

Das Wort "ätherisch" hat seinen Ursprung im Griechischen: "aither" bedeutet in etwa "die reine Luft des oberen Himmelsraumes". Es sind flüchtige Substanzen, die Konzentrate der jeweiligen Pflanzen - die "duftenden Seelen der Pflanzen".

Aufnahme der ätherischen Öle über die Haut


Ätherische Öle können von den physiologischen Eigenschaften der Haut her sehr leicht in diese eindringen. Sie gelangen durch die Haut bis zur Interzellularflüssigkeit und weiter in das Lymphsystem. Von dort werden sie in den Blutkreislauf aufgenommen. Den ätherischen Ölen sind damit Bereiche des Körpers zugänglich, die Medikamente nur mit erheblichen Nebenwirkungen erreichen können. Allein schon auf der Hautoberfläche wird die desinfizierende, antiseptische und wundheilende Eigenschaft der ätherischen Öle deutlich: Warzen, mit Thuja- oder Zitronenöl behandelt, bilden sich schnell zurück. Gibt man auf eine Brandwunde oder einen Insektenstich sofort Lavendelöl, entstehen keine Schwellungen und Schmerzen. Schlecht heilende Wunden mit Salbei oder Thymian behandelt, klingen rasch ab. Cajeput- oder Lavendelöl bei Pickeln angewandt, führen zu einer spürbaren Verbesserung des Hautbildes.

Für die Aufnahme der ätherischen Öle durch die Haut gibt es mehrere Möglichkeiten: Ätherische Öle mit fetten Ölen gemischt, als Körper- und Massageöl, als aromatisches Bad und als Dampfbad. Für Körper- und Massageöl verwendet man am besten kaltgepresste fette Öle wie Mandel, Jojoba- und Weizenkeimöl, unter Zugabe von etwa 2 - 3 % ätherischem Öl (= ca. 2 - 3 ml ätherisches Öl auf 100 ml Basisöl, wobei 1 ml ätherisches Öl etwa 20 Tropfen sind).

Besonders effektiv ist die Wirkung der ätherischen Öle, wenn das Körperöl zur Massage benutzt wird. Durch die entspannende Wirkung der Massage öffnen sich Körper und Seele noch stärker den heilsamen Essenzen.

Ähnlich wirken die ätherischen Öle bei den aromatischen Bädern. Durch die wohlige Entspannung des Körpers im warmen Wasser erhöht sich die Aufnahmebereitschaft für die ätherischen Öle. Zur Bereitung eines aromatischen Bades ist zu bedenken, dass Wasser und ätherisches Öl keine Verbindung miteinander eingehen. Dazu bedarf es eines Emulgators. Hierbei bieten sich Honig (mind. 1 Teelöffel), Sahne (1/2 Becher), Molke und Vollmilch (125 ml) an. Geben Sie für ein Vollbad bis zu 10 Tropfen ätherisches Öl zu einem dieser natürlichen Emulgatoren hinzu und verrühren alles im eingelassenen Badewasser.

In der Aromatherapie gilt als allgemeine Regel, dass ätherische Öle am besten nur äußerlich und verdünnt als Heilmittel angewendet werden. Aufgrund ihrer hohen Konzentration können sie in unverdünnter Form Haut, Schleimhäute und Magenwände reizen oder schädigen. Diese Regel scheint sogar auf gewisse Weise von der Natur angelegt zu sein, da sich ätherische Öle mit Trägerölen und Salben für die äußerliche Anwendung gut mischen und dann durch die Haut oder beim Verdunsten über die Atemwege vom Körper aufgenommen werden. Beim Einatmen können sie Stimmung und Gefühle beeinflussen und gleichzeitig physiologische Veränderungen hervorrufen.

Bei diesen umrissenen Richtlinien gibt es natürlich auch Ausnahmen. Viele Nahrungsmittel und Getränke, die wir täglich zu uns nehmen, enthalten, wenn auch in kleinsten Mengen, ätherische Öle. Pfefferminzöl finden wir in vielen alkoholischen und alkoholfreien Getränken, in Konfekt und wohlschmeckender Fertigkost.

Die ätherischen Öle der Minzen werden beispielsweise von der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie ausgiebig für Zahnpasten, Hustenmittel, Erkältungsmittel wie auch als Duftkomponenten in Seifen und Cremes, Lotionen, Toilettenwässern und Parfüms verwendet.

Eine große Rolle in der Aromatherapie spielt die Qualität

Damit Sie beim Einsatz der ätherischen Öle die beste Wirkung erzielen können, sollten Sie vor allem auf gute Qualität achten. Hier ist es für den Laien gar nicht so leicht, gute Öle zu erwerben. Oft findet man auf dem Markt Öle, die gestreckt oder minderwertig sind und trotzdem als reines ätherisches Öl bezeichnet werden. Folgende Merkmale, sollten mindestens auf dem Etikett angegeben sein:

  • Der deutsche und unbedingt auch der botanische (lateinische) Name der Pflanze (Stammpflanze) um Verwechslungen mit anderen, ähnlichen Pflanzen zu vermeiden,
  • die Anbauweise der Pflanze: Konventioneller Anbau, Wildsammlung (WS), biologischer Anbau (BIO) oder kontrolliert biologisch (kbA)
  • das Herkunftsland: Ein Ingweröl aus Sri Lanka beispielsweise, ist deutlich intensiver als das aus China
  • Angabe des Pflanzenteiles aus dem das Ätherische Öl gewonnen wurde: Blatt, Frucht, Holz, Wurzel etc.
  • die Gewinnungsart: Wasserdampfdestialltion (WDD), Extraktion (hier wäre die Angabe des Lösungsmittels z.B. Hexan oder Alkohol wünschenswert), Auspressen der Schalen etc.
  • ggf. Hinweis auf Rückstandskontrolle (z.B. bei Extraktion mit Hexan)
  • der Inhalt in ml/g
  • Gefahrenhinweise (R- und S-Sätze)
  • Anschrift mit Telefonnummer des Lieferanten/Abfüllers., damit Sie bei Reklamationen einen direkten Ansprechpartner haben.

Erläuterung der Analysenmerkmale


Organoleptische Prüfung

Bei dieser Prüfung wird ein Ätherisches Öle auf seine Identität wie

  • Duft
  • Geschmack
  • Farbe/Aussehen
  • Konsistenz
geprüft und dokumentiert.


Physikalische Prüfung

Bei der Prüfung der physikalischen Kenndaten wird
  • das spezifische Gewicht (Dichte)
  • der Brechungsindex (Refraktion)
  • die optische Drehung (Polarisation)
  • die Löslichkeit in Alkohol
geprüft und dokumentiert.

Gaschromatografische Prüfung

Die Gaschromatografie bestimmt und dokumentiert die Wirk- und Inhaltsstoffe eines Ätherischen Öles. Diese Dokumentation ist das Analysen-Zertifikat.

Schadstofffreiheit

Die Prüfung auf Schadstofffreiheit, vor allem auf Lösungsmittelrückstände, die bei der Extraktion mit Hexan entstehen.

Die von uns gelieferten Ätherischen Öle sind 100% naturrein - d. h.:

  • Sie enthalten keine synthetischen Zusätze
  • sie bestehen ausschließlich aus dem Öl der angegebenen Stammpflanze
  • sie sind naturbelassen und unverändert
  • sie werden nicht anderen bzw. billigeren Öle gestreckt

Gewinnung der Ätherischen Öle


Die Pflanzen, aus denen Ätherische Öle gewonnen werden, werden uns von der Natur geschenkt. Ätherische Öle werden aus der gesamten Pflanze, eines Pflanzenteiles wie Blüten, Blättern, Wurzeln, Zweigen, den Früchten, des Holzes etc. der genannten Stammpflanzen durch eine der nachfolgenden Arten gewonnen.


Wasserdampfdestillation

Am weit verbreitetsten ist die Wasserdampfdestillation. Bei diesem Verfahren werden die flüchtigen und wasserunlöslichen Teile einer Pflanze isoliert. Hierbei wird der Wasserdampf durch das zerkleinerte Pflanzengut geführt. Der Wasserdampf löst das ätherische Öl aus dem Pflanzengut, wird durch eine Spirale geleitet, die sich in kaltem Wasser befindet und der Inhalt dadurch abgekühlt wird. Aus dieser Spirale läuft nun das Wasser zusammen mit dem Ätherischen Öl in einen weiteren Behälter. Da wasserdampfdestillierte Öle nicht wasserlöslich sind, können sie nun leicht abgeschöpft werden. Nach der Destillation von beispielsweise Pommeranzen, Rosenblüten, Pfefferminz erhält man das entsprechende "Blütenwasser", welches u. a. in der Kosmetikherstellung verwendet wird.

Auspressen der Schalen

Diese Methode wird gewöhnlich bei den Zitrusfrüchten angewandt wie z. B. Orangen, , Mandarinen, Zitronen, Bergamotten und Limetten. Die Schalen werden so lange gedrückt und gepresst, bis die Öldrüsen, die das ätherische Öl enthalten, platzen. Diese entstandene Flüssigkeit erfährt noch eine Destillation bzw. Filtrierung.

Concrète

Concrètes werden aus pflanzlichen Rohstoffen wie Rinden, Blüten, Blätter, Kräutern oder Wurzeln gewonnen. Die ätherischen Öle werden mit Kohlenwasserstoff-Lösungsmitteln entzogen statt durch Destillation oder Auspressen. Dieses Verfahren ist nötig, wenn das ätherische Öle durch heißes Wasser oder Dampf beeinträchtigt würde wie dies z.B. bei Jasmin der Fall wäre. Jasmin liefert einen besonders feinen Duft. Der Rückstand nach Verdunstung des Lösungsmittels ist gewöhnlich fester und von wächserner, nicht-kristalliner Beschaffenheit.

Die meisten Concrètes enthalten ungefähr 50% Wachse und 50% flüchtige Öle wie Jasmin. In seltenen Fällen, wie bei Ylang Ylang, ist das Concrète flüssig und enthält ca. 80% Essenz und 20% Wachs. Der Vorteil eines Concrètes besteht darin, dass es stabiler und konzentrierter ist als reines ätherisches Öl.


Absolue

Das Absolue wird aus dem Concrète in einem zweiten Lösungsverfahren mit reinem Alkohol gewonnen. Ein Absolue wird gewöhnlich mehrmals mit Alkohol behandelt. Dieses Verfahren, bei dem der Alkohol durch Verdampfung zurück gewonnen wird, erfordert am Schluss einen leichten Unterdruck.

Umgang mit Ätherischen Ölen


Hinweise zum Schutz vor Risiken


Im Allgemeinen können die Ätherischen Öle risikolos für die Aromatherapie oder Haushaltszwecke verwendet werden. Aufgrund ihrer hohen Konzentration und Wirkkraft sind jedoch folgende Vorsichtsmaßnahmen geboten:

Um Risiken zu vermeiden, informieren Sie sich über die Anwendungsart eines Öls, vor allem, bevor Sie ein neues Öl verwenden.

Keine innerliche Anwendung von ätherischen Ölen ohne ärztlichen Rat! Ätherische Öle vermischen sich nicht im Wasser und können in unverdünntem Zustand die Schleimhaut des Darmtraktes beschädigen. Zusätzlich sind einige ätherische Öle toxisch.

Aufbewahrt werden die Öle in dunklen Flaschen abseits von Helligkeit und Wärme und unerreichbar für Kinder und Haustiere.

Allergiker sollten wissen, dass sie bei Reaktionen auf eine bestimmte Pflanze auch auf das entsprechende ätherische Öle reagieren.


Gefährliche Öle:


Einige Ätherische Öle können, besonders in unerfahrenen Händen, Schaden anrichten, da sie in hoher Konzentration giftig sind oder schwere Hautreizungen verursachen. Folgende Öle sind unter diesen Umständen zu meiden:

  • Arnika,
  • Bergkiefer,
  • Bohnenkraut,
  • Cassia,
  • Fenchel (bitter)
  • Kalmus,
  • Kampfer (braun u. gelb)
  • Oregano,
  • Poleiminze,
  • Salbei,
  • Thuja,
  • Thymian (rot),
  • Tonkabohne,
  • Wintergrün,
  • Zimt (Rinde)

Bedenkliche Öle

Ätherische Öle, die unverträglich sein können und deshalb nur verdünnt und höchstens über einen Zeitraum von 14 Tagen angewendet werden sollen:

  • Anis,
  • Basilikum,
  • Cassia,
  • Estragon,
  • Eukalyptus,
  • (Gewürz-)Nelke,
  • Kampfer (weiß),
  • Koriander,
  • Lorbeer,
  • Muskatnuss,
  • Petersilie,
  • Schwarzer Pfeffer,
  • Sternanis,
  • Tagetes,
  • Terpentin,
  • Thymian (hell),
  • Zeder (Virginiana)
  • Wacholder,
  • Ysop,
  • Zimtblatt

Anwendung pur/unverdünnt

Im Allgemeinen sollten ätherische Öle ausschließlich mit einem kaltgepressten Trägeröl oder einer Creme auf Naturbasis verdünnt aufgetragen werden. Es gibt Ausnahmen wie das reine Lavendelöl (z.B. bei Schnittwunden, Pickeln, Verbrennungen, Insektenstichen usw.) und Teebaumöl. Einige nicht-reizende ätherische Öle können pur als Parfüm aufgetragen werden z.B. Ylang Ylang oder Sandelholz. Aber auch hier gilt immer: Zuerst eine Kontaktprobe in der Armbeuge.

Phototoxizität

Einige Öle sind phototoxisch d. h. sie verursachen auf der Haut eine Verfärbung, wenn diese dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt wird. Folgende Öle sind, ob verdünnt oder pur, nicht für Hautpartien geeignet, die der Sonne ausgesetzt werden, da sie zudem den natürlichen hauteigenen UV-Schutz mindern:

  • Bergamotte (ausgenommen der bergaptenfreie Typ),
  • Angelikawurzel,
  • Grapefruit / Pampelmuse
  • Ingwer,
  • Kreuzkümmel,
  • Limette,
  • Mandarine,
  • Orange,
  • Verbena,
  • Zitrone

Schwangerschaft

Verwenden Sie während der Schwangerschaft nur die Hälfte der angegebenen Ölmengen wegen der Empfindlichkeit des heranwachsenden Kindes. Möglicherweise toxische oder die Gebärmuttermuskeln stimulierende (emmenagoge) Öle wenden Sie in dieser Zeit besser überhaupt nicht an:

  • Anis
  • Basilikum
  • Angelikawurzel
  • Cistrose
  • Estragon
  • Fenchel (süß)
  • (Gewürz-) Nelke
  • Kreuzkümmel,
  • Lemongras
  • Lorbeer,
  • Majoran,
  • Muskatnuss
  • Muskateller-Salbei,
  • Myrrhe,
  • Petersilie
  • Selleriesamen,
  • Salbei,
  • Sternanis,
  • Thymian (hell), Wacholder,
  • Ysop
  • alle Zedernarten,
  • Zimt

Epilepsie

Bei Epilepsie sind die folgenden Öle aufgrund ihrer starken Wirkung auf das Nervensystem nicht anzuwenden:

  • Fenchel (süß)
  • Rosmarin
  • Salbei (alle Arten)
  • Ysop

Kleine Warenkunde


Naturreine, naturbelassene Ätherische Öle

werden direkt aus Pflanzen, mittels Wasserdampfdestillation, bei Extraktion mit unterschiedlichen Lösungsmitteln oder Kaltpressung (vor allem- bei Zitrusölen) gewonnen. Bis auf die Zitrusöle, die nur max. zwei Jahre haltbar sind, können die meisten ätherischen Öle jahrelang aufbewahrt werden. Ein gutes Rosen- oder Sandelholzöl kann wie ein sehr guter Wein im Laufe der Zeit immer reifer und besser werden.

Auf dem Markt werden u. a. "ätherische Öle" angeboten, die zwar zu 100 % aus der Namen gebenden Pflanze gewonnen werden. D. h. ein Lavendelöl kann mit einem billigeren, natürlichen oder naturreinen Öl vermischt werden und wird dann als natürliches Öl bezeichnet. Für aromatherapeutische Zwecke sind solche ätherischen Öle nicht geeignet.

Naturidentische Öle (Duftöle)

Viele Parfüms oder Öle, die man früher z.B. aus Nelken, Gardenien und Flieder gewann, werden heute fast ausschgließlich synthetisch hergestellt. In der pharmazeutischen Industrie nennt man diese chemisch zusammengestellten Produkte "naturidentisch". Parfüm- und Geschmacksstoffindustrie benötigen für ihre Erzeugnisse gleichbleibende Qualität - eine Forderung, die natürlich vorkommende Substanzen aufgrund jahreszeitlicher Bedingungen nicht erfüllen können.Die sogenannten naturidentischen Produkte und die natürlich vorkommenden ätherischen Öle sind jedoch von völlig unterschiedlichem Charakter. Das lässt sich auch an den Preisen erkennen. Die synthetischen Typen sind wesentlich billiger herzustellen als die echten.

Viele aromatische Öle wie Lavendel oder Geranie enthalten eine relativ kleine Zahl von Hauptbestandteilen, mehrere Nebenbestandteile und eine große Zahl Spurenelemente. Eine so komplexe Kombination aus all diesen Bestandteilen einschließlich der Spurenelemente nachzubauen ist praktisch unmöglich. Die meisten naturidentischen Öle sind angeblich zu ungefähr 96% "rein" besser exakt. Doch es sind die restlichen 4%, unter die auch die Spurenelemente fallen, die häufig den eigentlichen Duft ausmachen. Bei Galbanum ist dies der Fall, dessen Pyrazine mit einem Anteil von weniger als 0,1% für den kräftigen frischen Duft des ätherischen Öls sorgen.

Auch der therapeutische Wert eines echten ätherischen Öls beruht auf der besonderen Kombination seiner Bestandteile, einschließlich der Spurenelemente. In der Rose kommen z.B. einschl. der Spurenelemente ca. 300 verschiedene Bestandteile vor, von denen einige noch nicht einmal identifiziert sind; deshalb ist synthetisches Rosenöl auch so wenig überzeugend.

Naturidentische Öle können niemals als Ersatz dienen für die natürlich vorkommenden Ätherischen Öle in ihrer subtilen Zusammensetzung und dem ausgewogenen Gleichgewicht, mit ihrer vitalen Lebenskraft.


Künstliche Öle (Parfümöle)

Sie besitzen kein natürliches Gegenstück (z.B. Magnolie, Flieder, Mango, Kokos etc.) und werden gezielt auf bestimmte Geruchseigenschaften "designed". Gesundheitlich sind viele nicht unumstritten, vor allem da sie sich im Fettgewebe des Organismus anreichern und hormonähnliche Wirkungen besitzen können.

Anwendung

Verdunstung in der Aromalampe

Die Aromalampe eignet sich ganz besonders für Wohn-, Schlafräume, Besprechungsräume, für Küche, Kinderzimmer, Meditationsräume und Krankenzimmer. Mit der Aromalampe können Sie sich Ihre Räume mit individuellen Düften gestalten. Geben Sie in die Schale der Aromalampe Wasser und einige Tropfen ätherische Öle. Eine Kerze unter der Schale erwärmt das Wasser und bringt die ätherischen Öle zum Verdunsten. Nach kurzer Zeit erfüllt sich der Raum mit dem von Ihnen zusammen gestellten Duft. Lassen Sie beim Füllen der Aromalampe Ihrer Phantasie freien Lauf.

Bäder

Für ein Wannenbad benötigen Sie etwa 10 - 15 Tropfen ätherisches Öl. Die ätherischen Öle sind nicht wasserlöslich. Sie benötigen einen Emulgator, der die ätherischen Öle im Badewasser verteilt. Am besten lassen sich die ätherischen Öle mit 1 TL Honig verrührt und kurz vor dem Einstieg im Wasser verteilt, anwenden.

Körper- und Massageöle

Um Körper- oder Massageöle herzustellen, benötigen Sie kaltgepreßte fette Öle. Dies sind Jojoba-, Avocado-, Mandel-, Weizenkeimöl und viele mehr. Auf 100 ml fettes Öl geben Sie etwa 2 - 5 % naturreine ätherische Öle (das sind ca. 30 - 50 Tropfen). Auch hier können Sie am besten Ihre "Nase" sprechen lassen. Nachdem Sie alles gut verschüttelt haben, können Sie das Körperöl sofort anwenden.

Innere Anwendung

Der Einsatz von ätherischen Ölen erspart keinesfalls den Gang zum Arzt/Heilpraktiker. Es ist wichtig, dass Sie sich mit einem Arzt/Heilpraktiker beraten, der Ihnen die richtigen Öle, die richtige Dosierung und die richtige Art und Dauer der Einnahme empfiehlt. Zu hohe Dosierungen bzw. eine zu lange Einnahmedauer kann zu schweren Schädigungen führen. Also bitte Vorsicht!

... und nun viel Spaß beim Wohlfühlen!

Literatur

  • Davis, Patricia: Aromatherapie von A - Z, Knaur Verlag
    • Aus dem Inhalt:
      • Krankheitsbilder und Behandlungsarten mit ätherischen Ölen von Abszess bis Zypresse;
      • Empfehlungen und Rezepte zu Massagen, Bädern, Inhalationen, Kompressen und Parfüms.
  • Drury, Nevill und Susan: Handbuch der heilenden Öle, Aromen und Essenzen, Windpferd Verlag
    • Aus dem Inhalt:
      • Ätherische Öle -Eigenschaften und Anwendung
      • Ätherische Öle Anis - Zypresse
      • spezielle Basisöle
      • Räucherwerk
      • weitere Blütenessenzen (Bach-Blüten etc.)
      • Pflanzenöle
  • Drury, Susan: Die Geheimnisse des Teebaums, Windpferd Verlag
    • Aus dem Inhalt:
      • Recherchen und Belege über die Wirksamkeit des Teebaumöles als sanftes Heilmittel
  • Fischer-Rizzi, Susanne, Himmlische Düfte, Hugendubel
    • Aus dem Inhalt:
      • Aromatherapie - Heilen mit ätherischen Ölen
      • Der Geist in der Flasche
      • Gewinnung der ätherischen Öle
      • Reinheit
      • Düfte aus der Retorte
      • Eine Reise ins Zentrum des Gehirns
      • Anwendung der ätherischen Öle: Angelika-Zypresse
      • Weitere ätherische Öle
      • Auswahl der Essenzen
      • Parfüm - Gefühle mit Flügeln
      • Essenzen für die Schönheit
      • Düfte - auch für Ihn
      • Entzückendes für kleine Nasen
      • Wohlgerüche für die Nase der Götter
      • Therapeutischer Index
  • Henglein, Martin: Die heilende Kraft der Wohlgerüche und Essenzen, Bastei Lübbe
    • Aus dem Inhalt:
      • Die Geschichte
      • Die Gerüche
      • Die Anwendung:
        • Naturkosmetik
        • Bäder und Dampfbäder
        • Massage
        • Sachets und Potpourris
        • Räucherwerk und Aromalampen
        • Therapeutischer Index
  • Jünemann, Monika: Verzaubernde Düfte, Windpferd Verlag
    • Aus dem Inhalt:
      • Pflanzen - Brücken zum kosmischen Bewusstsein
      • Die Essenz - das Wesen der Pflanze
      • Die Nase - das Tor zum menschlichen Bewusstsein
      • Der Atem - die Brücke zu Mensch und Natur
      • Ätherische Öle - Düfte ganz besonderer Art
      • Die ätherischen Öle - Kurzbeschreibung
      • Düfte - aus der Duftlampe
      • Die Seele der Pflanze berühr die Seele des Menschen
      • Essenzen - transformierende Energien
      • Übersicht - ätherische Öle und ihre Wirkungen
  • Kraus, Michael: Ätherische Öle für Körper, Geist und Seele, Verlag Simon & Wahl
    • Aus dem Inhalt:
      • Eine Welt ohne Duft?
      • Anwendungsmöglichkeiten
      • Beschreibung der einzelnen Essenzen von Ajowan bis Zypresse nach:
        • Lateinischer Name,
        • Pflanzenfamilie
        • Heimat
        • Gewinnung
        • Pflanzenteile
        • Ätherischer Ölgehalt
        • benötigte Pflanzenmenge für 1 kg Essenz
        • Hautpbestandteile
        • Innere Anwendung
        • Äußere Anwendung
        • Psychisch-seelische Wirkung
        • Pflanzenbotschaft
  • Kraus, Michael: Aromatherapie für jeden Tag, Verlag Simon & Wahl
    • Aus dem Inhalt:
      • Ätherische Öle im Haushalt
      • Ätherische Öle und Körperpflege
      • Ätherische Öle für kleine Krankheiten
      • Ätherische Öle für Frauen
      • Ätherische Öle für kleine und große Kinder
      • Ätherische Öle und seelische Zustände
      • Ätherische Öle und Sinnlichkeit
      • Ätherische Öle und Esoterik
      • Ätherische Öle und Reisen
      • Ätherische Öle und Sport
      • Ätherische Öle und Arbeitswelt
      • Ätherische Öle für Speisen und Getränke
  • Kraus, Michael: Die neue Vollwertküche mit Ätherischen Ölen, Verlag Simon & Wahl
    • Aus dem Inhalt:
      • Was sind ätherische Öle
      • Warum ätherische Öle als Speisegewürz
      • Die Bedeutung des Würzens bei der Nahrungszubereitung
      • Beschreibung der Gewürz- und Aromaöle
      • umfangreicher Rezeptteil von Suppen und Vorspeisen bis Desserts und Gebäck
  • Kraus, Michael: Liebeszauber mit Ätherischen Ölen, Verlag Simon & Wahl
    • Aus dem Inhalt:
      • Die fünf Sinne
      • Die einzelnen Lebensbereiche
      • Sinnliche Erfahrung von Sein und Bewegung
      • Liebesrezepte
      • Der krönende Höhepunkt
  • Kraus, Michael: Das Teebaumölbuch, Verlag Simon & Wahl
    • Aus dem Inhalt
      • Zur Geschichte des Teebaumöls
      • Der Teebaum und seine Essenz
      • Vom SCheitel bis zur Sohle - Das Teebaumöl in der Kosmetik
      • Anwendung bei kleinen und großen gesundheitlichen BEschwerden
      • Anwendung im Alltag
  • Kraus / Fath: Massage, Bewegung & Meditation, Verlag Simon & Wahl
    • Aus dem Inhalt:
      • Bewegung
      • Massage
      • Massagetechniken
      • Massagevorschläge
      • Meditation
  • Kraus / Winter: Kinderaromatherapie, Verlag Simon & Wahl
    • 1000 & 1 Möglichkeit, zarte Kinderseelen mit Massagen und Duftspielen zu verwöhnen oder
    • Elixiere für die Hausapotheke zuzubereiten
  • Ryman, Danièle: Heilen mit Aroma-Ölen, Knaur Verlag
    • Aus dem Inhalt:
      • Einführung in die Aromatherapie
      • Das A - Z der aromatherapeutischen Pflanzen und Öle
      • Das A - Z der Beschwerden
      • Glossare
  • Tisserand, Maggie: Die Geheimnisse wohlriechender Essenzen, Windpferd Verlag
    • Aus dem Inhalt:
      • Im Alltag
      • Heilmittel bei Frauenleiden
      • Sexualität und Sinnlichkeit
      • Gesundheit und Heilkunst
      • Die Pflege von Haut und Haar
      • Schwangerschaft und Geburt
      • Nach der Geburt
      • Heilmittel bei Kinderkrankheiten
      • Behandlungsmethoden
  • Tisserand, Robert: Heilung durch Duftstoffe, Bauer-Verlag
    • Aus dem Inhalt:
      • Über die ätherischen Öle oder Essenzen
      • Aus alter Zeit
      • Die Prinzipien
      • Geruch und Duft
      • Der Körper
      • Der Geist
      • Aromatische Bäder
      • Massage
      • Hautpflege
      • Praktische Hinweise und Rezepte
      • Die ätherischen Öle:
        • Tabellen und Aufstellungen
        • Verzeichnisse der medizinischen Fachausdrücke
        • Register nach Indikationen
        • Register nach Heilwirkungen
        • Bibliographie
        • Anweisungen für das Einnehmen von Essenzen
  • Valnet, Jean: Aromatherapie, Heyne Verlag
    • Aus dem Inhalt:
      • Einführung
      • Untersuchte Essenzen und Pflanzen
      • Allgemeine Betrachtungen
      • Die Essenzen nach ihren wichtigsten Eigenschaften und Anwendungsgebieten
      • Einzelstudien der Essenzen von Anis bis Zypresse
      • Die Krankheiten und die Essenzen, mit denen sie geheilt werden können
      • Einige Verschreibungen für die Praxis
      • Krankheitsgeschichten
      • Medizinische Weine, Essige, Elixiere und Pflanzenmischungen
      • künstliche Essenzen in der Nahrungsmittelindustrie
      • Maße und Gewichte
      • Schlußfolgerungen
      • Anhang mit Rezeptteil
  • Winter / Kraus: Praktische Aromakosmetik, Verlag Simon & Wahl
    • Aus dem Inhalt:
      • Grundlagen der Aromakosmetik
      • Rezepte zur Reinigung und Pflege
        • Zubehör
        • Herstellung
        • Gesichtspflege
        • Körperpflege
        • Haarpflege
        • Badespaß
        • Handpflege
        • Fußpflege
        • Sonnenpflege
        • Baby- und Kinderpflege
        • Herrenpflegeprodukte
        • Naturparfüms
        • Deodorants
        • Cellulite Produkte
        • Augenpflege
        • Lippenbalsam
        • Mückenschreck-Körperöl
        • Mundwasser
        • Zahnpasta
INFO:
Ich verfüge über die zwingend erforderliche "Sachkenntnis im Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln nach § 50 des Arzneimittelgesetzes" abgelegt bei der IHK-Reutlingen, für das Angebot, die Beratung und den Verkauf von
Ätherischen Ölen, Heilkräutern, Heiltees, Gewürzen, weiteren freiverkäuflichen Arzneimitteln und Drogerieartikeln, die eines solchen Nachweises bedürfen.

Was sind freiverkäufliche Arzneimittel?
Freiverkäufliche Arzneimittel dienen der Selbstbehandlung bei einfachen Befindlichkeitsstörungen. Sie sind außerhalb von Apotheken z.B. in Drogerien, Reformhäusern, Lebensmitteleinzelhandel, Zoohandlungen und Erotik-Shops erhältlich.
Ihre Wirkungen sind zum Beispiel:
  • Verhüten und Erkennen von Krankheiten
  • Abwehren und Beseitigen von Erregern
  • Vorbeugen
  • Lindern
  • Heilen
nachzulesen unter: http://www.sachkundenachweis.info/
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